ModiQDocs

Eigene Domain verbinden

Die eigene Adresse (z. B. auth.kunde.de) per CNAME auf ModiQ zeigen und per TXT bestätigen – Schritt für Schritt für Cloudflare, IONOS, Strato und Namecheap.

Zwei Einträge, zwei Aufgaben

Für eine eigene Domain brauchst du zwei DNS-Einträge. Sie sehen ähnlich aus, haben aber nichts miteinander zu tun — wer nur einen anlegt, wartet vergeblich auf „Verifiziert“ oder landet auf einer Fehlerseite.

EintragAufgabeWird geprüft?
TXT unter _modiqBeweist, dass die Domain dir gehört.Ja — daraus entsteht der Status „Verifiziert“.
CNAME auf cname.modiq.frLeitet Besucher auf unsere Anmeldeseite um.Nein — er ist die Voraussetzung dafür, dass die Seite erreichbar ist.

Das CNAME-Ziel lautet immer cname.modiq.fr

Der Wert ist fest und unabhängig von deinem Servernamen: cname.modiq.fr. Derselbe Wert steht im Dashboard unter „Domain“ zum Kopieren.

CNAME-Eintrag anlegen

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    Domain im Dashboard eintragen

    Im Dashboard den Server auswählen, Tab Domain öffnen, die gewünschte Adresse eintragen (z. B. auth.kunde.de) und speichern. Das Dashboard zeigt danach Token, CNAME-Ziel und den aktuellen Status.

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    DNS-Verwaltung deines Anbieters öffnen

    Bei dem Anbieter, bei dem die Domain liegt — nicht zwingend derselbe, bei dem dein Webspace oder Server läuft. Die Verwaltung heißt meist „DNS“, „DNS-Verwaltung“, „DNS-Zone“ oder „Nameserver-Einträge“.

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    Neuen Eintrag anlegen

    Eintrag hinzufügen, Typ CNAME wählen, als Namen die volle Adresse (auth.kunde.de) eintragen und als Ziel/Wert cname.modiq.fr. Kein https://, kein Schrägstrich, kein Punkt am Ende.

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    Speichern und warten

    Speichern. DNS-Änderungen sind erst nach 1–15 Minuten überall angekommen (abhängig von der TTL). Danach den TXT-Eintrag anlegen und im Dashboard auf „DNS jetzt prüfen“ klicken.

auth.kunde.de.   CNAME   cname.modiq.fr.
So sieht der fertige CNAME-Eintrag in einer DNS-Zone aus.

Kein CNAME auf die Hauptdomain

Ein CNAME darf laut DNS-Regeln nicht auf der nackten Domain („Zonen-Apex“, z. B. kunde.de) liegen — dort sind nur A/AAAA erlaubt. Nimm deshalb eine Subdomain wie auth.kunde.de. Willst du unbedingt die Hauptdomain, geht das nur mit einer Anbieter-Funktion namens ALIAS, ANAME oder CNAME-Flattening.

Wo genau bei welchem Anbieter

Cloudflare
Domain auswählen → DNS → Records → „Add record“. Typ CNAME, Name auth (Cloudflare ergänzt die Domain), Ziel cname.modiq.fr. Wichtig: den Proxy-Schalter ausschalten (graue Wolke, „DNS only“) — bleibt die orange Wolke an, blockt Cloudflare die Anfrage mit Error 1014 „CNAME Cross-User Banned“, weil unser Ziel in einem anderen Cloudflare-Konto liegt. Details im Abschnitt „Wenn es nicht klappt“.
IONOS
Domains & SSL → Domain auswählen → DNS → „Eintrag hinzufügen“ → Typ CNAME. Als Namen den Teil vor der Domain eintragen (auth), als Ziel cname.modiq.fr. IONOS hängt die Domain automatisch an.
Strato
Domains → Domain auswählen → DNS-Einstellungen → „Eintrag hinzufügen“. Typ CNAME, Name auth.kunde.de (Strato erwartet oft den vollen Namen mit Punkt am Ende), Ziel cname.modiq.fr.
Namecheap
Domain List → Manage → Reiter Advanced DNS → „Add New Record“. Typ CNAME Record, Host auth, Target cname.modiq.fr, TTL auf „Automatic“ lassen.
Andere Anbieter
Nach denselben vier Angaben suchen: Typ CNAME, Name/Host die volle Subdomain, Ziel/Wert cname.modiq.fr, TTL Standard. Die Feldnamen unterscheiden sich, die Werte nicht.

Status prüfen

Im Dashboard zeigt der Domain-Bereich den aktuellen Verifizierungsstatus mit Zeitstempel. Die Prüfung läuft automatisch alle 5 Minuten — du musst nicht daneben sitzen. Zusätzlich gibt es den Knopf „DNS jetzt prüfen“, der ebenfalls höchstens alle 5 Minuten ausgelöst werden kann; der Knopf zeigt die Restzeit als Countdown.

Wartet auf Bestätigung
Domain gespeichert, aber der TXT-Eintrag wurde noch nicht gefunden. Meist ist die Ausbreitung noch nicht durch oder der Name stimmt nicht.
Verifiziert
Der TXT-Wert stimmt. Die Domain ist freigeschaltet, das Branding lädt unter dieser Adresse.
Nicht bestätigt
Der TXT-Wert ist falsch oder es liegt ein DNS-Fehler vor. Der genaue Grund steht darunter im Dashboard.
Eine bereits verifizierte Domain bleibt aktiv, auch wenn eine spätere Prüfung fehlschlägt — ein kurzer DNS-Aussetzer schaltet die Anmeldeseite nicht ab.

Wenn es nicht klappt

Status bleibt auf „Wartet auf Bestätigung“
Fast immer der TXT-Eintrag. Prüfe: liegt er unter _modiq. deiner Domain? Steht exakt modiq-verify=<Token> drin, ohne Leerzeichen davor? Gibt es einen zweiten TXT-Eintrag gleichen Namens? Bei Cloudflare & Co. darf die TTL ruhig auf „Automatic“ stehen — daran liegt es nicht.
„Nicht bestätigt“ mit Grund „Falscher Wert“
Es steht ein anderer TXT-Wert unter dem Namen. Der Inhalt muss mit modiq-verify= beginnen und dem Token im Dashboard entsprechen. Ändere die Domain nicht zwischenzeitlich — dann gilt ein neues Token.
Verifiziert, aber die Seite lädt nicht
Dann fehlt der CNAME oder er zeigt falsch. Prüfe mit dig oder nslookup, wohin die Adresse zeigt: dort muss cname.modiq.fr als Ziel erscheinen. Bei Cloudflare zusätzlich den Proxy ausschalten.
Cloudflare zeigt „Error 1014 – CNAME Cross-User Banned“
Diesen Fehler meldet Cloudflare selbst, nicht der Server. Er bedeutet: deine Domain zeigt per CNAME auf einen Hostnamen, der in einem anderen Cloudflare-Konto ebenfalls über den Proxy läuft — das verbietet Cloudflare. Prüfen lässt sich das mit dig +short CNAME deine-domain.de: kommen dabei Cloudflare-Adressen (188.114.x.x) heraus, obwohl dort cname.modiq.fr stehen müsste, ist der Proxy im Weg. Lösung: den Proxy an deinem CNAME ausschalten (graue Wolke, „DNS only“). Der Eintrag bleibt derselbe — nur der Proxy muss weg. Meldet auch die graue Wolke den Fehler, liegt es an unserem Ziel; dann bitte melden.
Zertifikatswarnung im Browser
Das TLS-Zertifikat für die Kundendomain wird serverseitig ausgestellt. Fehlt es, zeigt der Browser eine Warnung — der DNS-Teil kann trotzdem korrekt sein. In dem Fall hilft nur der Blick auf den Server (Reverse-Proxy), nicht auf die DNS-Einstellungen.
# Zeigt den CNAME: die Ausgabe muss auf cname.modiq.fr zeigen
dig +short CNAME auth.kunde.de

# Zeigt den TXT-Eintrag: die Ausgabe muss modiq-verify=<Token> enthalten
dig +short TXT _modiq.auth.kunde.de
Schnelltest am eigenen Rechner – funktioniert auf Linux und macOS. Unter Windows heißen die Befehle nslookup.